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Bundeskriminalamt präsentiert Maßnahmenpakete 2013 auf Basis der Kriminalitätsentwicklung

Bei einem Pressegespräch präsentierten heute der Generaldirektor für die Öffentliche Sicherheit Mag. Mag. (FH) Konrad Kogler und der Direktor des Bundeskriminalamtes General Franz Lang die kriminalpolizeilichen Maßnahmenpakete 2013. Basis dieses Bündels an Maßnahmen ist die aktuelle Kriminalitätsentwicklung, die ebenfalls präsentiert wurde.

Ein Vergleich der letzten zehn Jahre zeigt, dass mit der Entwicklung neuer Strategien in den Jahren 2009 und 2010 die Gesamtkriminalität in Österreich um zehn Prozent gesenkt werden konnte: wurden im Jahr 2003 noch über 643.200 Fälle und fünf Jahre später, 2008, noch rund 572.6700 Fälle angezeigt, so sanken die Anzeigen kontinuierlich auf 548.027 im Jahr 2012. Im Vergleich zum Vorjahr 2011 ist eine geringe Steigerung um 1,5 Prozent oder in absoluten Zahlen um 8.020 Anzeigen zu beobachten. Diese sind in erster Linie auf neue Formen der Kriminalität, insbesondere die Internetkriminalität zurückzuführen. Die Aufklärungsquote im Jahr 2012 ist mit 42,6 Prozent sehr hoch.

Einbrüche in Wohnungen, bewohnten und unbewohnten Einfamilienhäusern in Österreich sind erneut um 0,9 Prozentpunkte von 15.616 auf 15.479 Anzeigen im Jahr 2012 gesunken. Bei den ausgeforschten Tatverdächtigen handelt es sich bei über 70 Prozent um Fremde. Weiters zurückgegangen sind die Anzeigen wegen Kfz-Diebstahls (2011: 5.158 Anzeigen, 2012: 4.446 Anzeigen). Eine Herausforderung stellen Gewaltdelikte dar: sowohl bei der vorsätzlichen Tötung und Körperverletzung als auch bei den Sexualdelikten sind die Zahlen steigend. Die Aufklärungsquoten bei Gewaltdelikten sind in Österreich konstant hoch und lagen 2012 bei 81,7 Prozent.

Der zunehmende Umgang mit dem Medium Internet stellt auch die Polizei vor neue Herausforderungen: Wurden vor zehn Jahren noch knapp über 2.400 Delikte angezeigt, so wurden im Jahr 2012 bereits 10.231 Fälle zur Anzeige gebracht.

Auf Basis der Zahlen der Kriminalstatistik erstellt die Generaldirektion für die Öffentliche Sicherheit unter Federführung des Bundeskriminalamtes langfristige Maßnahmenpakete. 2013 liegen die Schwerpunkte einerseits in Präventionsprojekten im Bereich Bürgerbeteiligung, Cybercrime und Opferschutz. Andererseits wird die internationale Zusammenarbeit im Bereich der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität und der Fahndung wird intensiviert. Der kontinuierliche Ausbau des Cybercrime Competence Centers im Bundeskriminalamt läuft weiter, die internationale Vernetzung mit anderen Cyberunits wird ebenso forciert wie die Aus- und Weiterbildung der kriminalpolizeilichen IT-Spezialisten.

Wie angekündigt werden im Rahmen der Anti-Drogenstrategie NEU noch im ersten Halbjahr 2013 in einem Pilotprojekt bei ausgewählten Gesundheitsbehörden Haar- statt Harnuntersuchungen durchgeführt, um so ein umfassenderes Bild über den tatsächlichen Drogenkonsum der erstmalig polizeilich beanstandeten jugendlichen Suchtmittelkonsumentinnen und -konsumenten zu gewinnen.

Weiterführende Dokumente:


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Dr. Geiger, Klaus Mits, General Lang, GenMjr Lang BA MA, Dr.Raninger, Mag. Marouschek, Generaldirektor MMag.(FH) Kogler, Dr.Wandl MBA und Mag. Wieselthaler-Buchmann


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(BMI Abdruck honorarfrei)

Artikel Nr: 9408 vom Dienstag, 05. Februar 2013, 12:30 Uhr.
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