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2015 – das Bundeskriminalamt in Zahlen und Daten

Die 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundeskriminalamts (BK) haben – meist abseits jeglicher öffentlicher Berichterstattung – auch im Jahr 2015 einen wesentlichen Beitrag zur Gewährleistung der Sicherheit in Österreich beigetragen. Hier einige ausgewählte Zahlen, Daten und Fakten aus dem Jahr 2015.

Das Bundeskriminalamt ist sich seit nunmehr zwölf Jahren für die Erkennung und die strategische Steuerung der Kriminalitätsbekämpfung in Österreich zuständig. Für diese Arbeit zeigen sich 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in sieben Fachabteilungen verantwortlich, die von der Fahndung über die Kriminaltechnik bis hin zur Datenanalyse mit allen kriminalpolizeilichen Delikten als Spezialistinnen und Spezialisten bezeichnet werden dürfen.

Im BK ist die Informationsdrehscheibe Österreichs, der Single Point of Contact (SPOC) eingerichtet, der rund um die Uhr von Kriminalbeamtinnen und –beamten besetzt ist, die durchschnittlich pro Tag 1.000 nationale und internationale Anfragen abarbeiten. "Ohne den Einsatz dieser engagierten Kolleginnen und Kollegen würde wohl der gesamte Informationskreislauf innerhalb der Kriminalpolizei und anderer Behörden still stehen", so Innenministerin Mag. Johanna Mikl-Leitner.

Täglich werden auch die Datenbanken nach gefahndeten Personen und Sachen aktualisiert: über 62 Millionen Datensätze werden derzeit insgesamt im Schengener Informationssystem (SIS II) gefahndet, 430.000 davon sind "österreichisch", wurden also von der österreichischen Polizei eingespeichert. Ein professionelles Service bieten auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kriminaltechnik: 30.000 Einzeluntersuchungen wurden 2015 durchgeführt und mit Gutachten erledigt. Nicht nur durch die akribische Arbeit der Biologen, Chemiker und Physiker, sondern auch durch die Betreuung der nationalen DNA-Datenbank, konnten zahlreiche Kriminalfälle gelöst werden. Alleine im Jahr 2015 konnten durch DNA-Abgleiche insgesamt 2.200 Straftaten geklärt werden. Zusätzlich wurden bei internationalen Fingerabdruckvergleichen 3.300 Personentreffer erzielt.

Eine wichtige Serviceleistung für die gesamte Polizei in Österreich leistet die Abteilung Kriminalanalyse. Dort werden Zahlen analysiert und grafisch aufbereitet. Alleine in der Polizeilichen Kriminalstatistik werden pro Jahr rund 470.000 Meldungen eingespeichert. Zusätzlich werden 4,7 Millionen Updates durchgeführt: das bedeutet alle neun Sekunden ein Update!

Unterstützung für andere Dienststellen leistete unter anderem auch die Geldwäschemeldestelle, die in 300 Fällen ihr Know-how und Wissen weitergab.

Für das BK stehen aber nicht nur die Servicierung der Kollegenschaft innerhalb der Polizei im Mittelpunkt, sondern auch der Kontakt mit der Bevölkerung. Gerade im Bereich Cybercrime ist die rasche und kompetente Informationsweitergabe von aktuellen Bedrohungsszenarien wichtig. Die eigens eingerichtete Meldestelle im Cybercrime-Competence-Center (C4), ist die Schnittstelle und gibt per Email und auch telefonisch rund um die Uhr Auskunft und steht bei Fragen zur Verfügung. 2015 wurden über 7.800 Mailanfragen bearbeitet und über 1.200 telefonische Auskünfte positiv erledigt. "Mit ihrer Wissensvermittlung tragen die Beamtinnen und Beamten zu einer besseren Sensibilisierung in der Bevölkerung bei", dankt die Innenministerin abschließend.


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Artikel Nr: 13257 vom Dienstag, 05. Jänner 2016, 12:36 Uhr.
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