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Schwerpunkte der Kriminalpolizei: Cyber-Kriminalität und Dämmerungseinbrüche

General Franz Lang, Direktor des Bundeskriminalamts, sprach in einem Interview über die Schwerpunkte der kriminalpolizeilichen Arbeit 2014 und gibt einen Ausblick auf 2015.

"Die Cyber-Kriminalität bietet Waffen, die auch vom Kinderzimmer aus eingesetzt werden können", sagte der Leiter des Bundeskriminalamts General Franz Lang. "Jeder, der IT-Grundkenntnisse hat, kann dabei zum Täter werden. Das ist eine Herausforderung, denn unsere Gesellschaft ist computerabhängig." Über das "Dark Net" zum Beispiel sind alle Tools wie Malware, Bankkonten und Trojaner, erhältlich. Trojaner werden etwa auf Bestellung entwickelt. Der Kunde erhält eine Testversion, die sich nach vier Tagen wieder deinstalliert. Ist er zufrieden, zahlt er und erhält den echten Trojaner. "Das ist eine Herausforderung, die Einzelpersonen, Unternehmen und Strukturen des Staates gleichermaßen betrifft. Daher wäre es sinnvoll, eine gesamtstaatliche Strategie gegen Cyber-Kriminalität zu entwickeln", betonte Direktor Lang.

Zur Bekämpfung der Cyber-Kriminalität arbeiten im Bundeskriminalamt Kriminalbeamte mit IT-Forensikern und externen Experten zusammen. Ziel für 2015 ist es, die Fähigkeiten der Kriminalpolizei in diesem Bereich weiterzuentwickeln. Experten des Cybercrime-Competence-Centers (C4) werden Fortbildungen in den USA besuchen und auf Bezirksebene werden 300 Expertinnen und Experten für Erstinterventionen ausgebildet.

Ein Schwerpunkt der Kriminalpolizei ist in den Wintermonaten die Verhinderung von Dämmerungseinbrüchen. Zwischen November und Februar steigen die Einbruchszahlen aufgrund der früh einsetzenden Dämmerung in der Regel an. Die Polizei geht dagegen mit einem Masterplan vor, wobei bis Ende Jänner oder Mitte Februar Zahlen zur Größe des Problems vorliegen werden.


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Direktor General Franz Lang


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(BMI Abdruck honorarfrei)

Artikel Nr: 11902 vom Dienstag, 30. Dezember 2014, 14:15 Uhr.
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