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Kriminalitätsbekämpfung

Juwelierraub in enger Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Wien geklärt

Im Juli 2016 überfiel ein vermeintlicher Kunde einen Nobeljuwelier in Wien. Der Tatverdächtige konnte nach intensiven Ermittlungen des Bundeskriminalamtes (BK) und des Landeskriminalamtes Wien (LKA) ausgeforscht und festgenommen werden. Der Täter ist geständig.

Am 25. Juli 2016 betrat ein elegant gekleideter unbekannter Täter als vermeintlicher Kunde das Juweliergeschäft in der Wiener Innenstadt. Dort ließ er sich von einem Angestellten beraten und zeigte Interesse für wertvollen Schmuck. Nachdem ihm diverse Schmuckstücke vorgelegt wurden, zog er eine unter der Jacke versteckte Pistole und bedrohte damit den Angestellten und dessen Kollegin.

Anschließend nahm er hochpreisige Juwelen im Wert von über 1 Million Euro an sich und ließ sich von der Angestellten, vorbei an der Security, aus dem Geschäft begleiten. Der Täter flüchtete anschließend mit einem Taxi.

Im Zuge akribischer, internationaler Ermittlungsarbeit konnte der Täter durch Ermittler des BKs in enger Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Wien ausgeforscht werden. Beim Täter handelt es sich um einen 45-jährigen serbischen Staatsbürger, der Ende 2016 bei einem weiteren Raubüberfall auf ein Nobeljuweliergeschäft an der Côte d'Azur festgenommen werden konnte.

Der Tatverdächtige zeigte sich im Zuge der Vernehmungen durch die Ermittler anhand der erdrückenden Beweislage geständig, das Juweliergeschäft in Wien überfallen zu haben. Bei diesem Täter dürfte es sich um einen Einzeltäter handeln; er ist also kein typischer "Pink Panther".

"Dieser Fall zeigt deutlich wie wichtig die Vernetzung der Ermittler ist, um international agierende Täter ausfindig zu machen. Dieser Erfolg setzt ein gutes Zeichen, denn er beweist, dass kein Verbrecher sich auf der Welt sicher fühlen kann. Ich gratuliere den Ermittlern zu dem Erfolg." so Bundesminister Mag. Wolfgang Sobotka zu dem Ergebnis der Ermittlungen.

Der Täter ist zurzeit in Untersuchungshaft und über eine Auslieferung nach Österreich wird noch entschieden.


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Artikel Nr: 14953 vom Dienstag, 25. Juli 2017, 10:37 Uhr.
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