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"Operation ‚Fire Alarm‘ – Internationaler Schlag gegen mazedonischen Suchtgiftring"

Aufgrund der hervorragenden, grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der mazedonischen, deutschen und österreichischen Behörden konnte im Rahmen der koordinierten Operation "Fire Alarm" von 7. bis 10. Jänner 2013 in mehreren mazedonischen Städten (Skopje, Aracinovo und Veles) eine kriminelle Organisation zerschlagen werden, die den Suchgifthandel vor allem nach Österreich und Deutschland organisierte.

Nach dem großen Erfolg der Operation "Dirigent I" im Jahr 2010, die zu hunderten Festnahmen und Sicherstellungen geführt hat, fand nun von 7. bis 10. Jänner 2013 die weiterführende Operation "Fire Alarm" statt. In einer großangelegten Polizeiaktion, an der mehr als 400 Polizistinnen und Polizisten aus Mazedonien, Deutschland und Österreich beteiligt waren, konnten in Mazedonien 14 Personen festgenommen werden, darunter die mutmaßlichen Haupttäter. Dabei wurden Unterlagen, Aufzeichnungen und Computer sichergestellt, die derzeit noch ausgewertet werden. Den Festgenommenen wird vorgeworfen, europaweit große Mengen an hochwertigem Heroin in den Verkehr gebracht zu haben. Vier Personen sind derzeit noch flüchtig, die internationale Fahndung läuft.

Vorangegangen sind dieser Aktion und diesen 14 Festnahmen bereits mehrere Verhaftungen und Sicherstellungen: so konnten seit September 2012 in Österreich 18 Personen festgenommen, fast zehn Kilogramm Heroin, 1,5 Kilogramm Kokain und 0,7 Kilogramm Marihuana als auch über 30.600 Euro Bargeld sichergestellt werden. Der Wert der sichergestellten Suchtmittel liegt bei rund 810.000 Euro. In Deutschland wurden in diesem Zeitraum 16 Personen festgenommen und 5,4 Kilogramm Heroin im Wert von 120.000 Euro sichergestellt, in Mazedonien gab es neun Festnahmen und Sicherstellungen von über 3,5 Kilogramm Heroin im Wert von 250.000 Euro. Der Gesamtwert der sichergestellten Suchtmittel liegt somit bei 1,18 Millionen Euro.

"Mit der Operation ‚Fire Alarm‘ konnten wir erneut gemeinsam einen großen Schlag gegen die organisierte Drogenkriminalität in Europa setzen", so General Franz Lang, Direktor des Bundeskriminalamts am 10. Jänner 2013 in einer Pressekonferenz in Wien. "Ich danke den zahlreichen eingebundenen Polizeieinheiten Mazedoniens, Deutschlands und Österreichs. Sie haben vorbildlich gearbeitet und damit wesentlich dazu beigetragen, den organisierten Drogenhandel nach Europa zu stoppen", sagte Lang.

"Österreich war an der Zerschlagung dieser Tätergruppen maßgeblich beteiligt. Bei derartigen koordinierten komplexen und internationalen Polizeiaktionen stellt insbesondere die Vereinfachung der Kommunikation unter den Polizeieinheiten einen wesentlichen Mehrwert dar, der durch die erstklassige Unterstützung des Verbindungsbeamten des österreichischen Innenministeriums in Skopje, gewährleistet wurde", bestätigt Dr. Ljupco Todorovski, Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit in Mazedonien.

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Artikel Nr: 9320 vom Donnerstag, 10. Jänner 2013, 15:45 Uhr.
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