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Bundeskriminalamt warnt vor betrügerischen Gewinnversprechen per Telefon

Betrüger versprechen die Auszahlung von Lotteriegewinnen am Telefon und geben sich auch als Angehörige der Österreichischen Nationalbank oder von Interpol Wien aus

Derzeit treiben wieder Betrüger mit dubiosen Gewinnversprechen ihr Unwesen: Personen werden telefonisch kontaktiert und die Anruferin oder der Anrufer gibt sich als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter einer deutschen Rechtsanwalts- bzw. Notariatskanzlei aus. Den potentiellen Opfern wird mitgeteilt, dass sie bei einem Gewinnspiel ein teures Auto oder einen hohen Geldbetrag, gewonnen hätten.
Die Ziehung hätte in der Türkei stattgefunden, für die Ausfuhr des Fahrzeuges beziehungsweise die Auszahlung des Gewinnes sei eine Bearbeitungsgebühr zu entrichten.
Nimmt die oder der Angerufene den Gewinn an, wird er aufgefordert, den Betrag mittels Money Transmitter oder auf Konten in der Türkei zu überweisen.
Eine weitere Variante ist die Aufforderung sogenannte paysafe-cards zu kaufen und den Code dieser Karten telefonisch an Kontaktpersonen bei angeblichen Rechtsanwaltskanzleien oder Bankinstituten zu übermitteln.

Eine weitere Variante ist, dass sich die Täter als Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter von Interpol Wien oder der Österreichischen Nationalbank (OeNB) ausgeben. Fallweise werden auch gefälschte Schreiben im Namen dieser Organisationen versandt. So wird zum Beispiel bei dem gefälschten Interpol Wien Schreiben darauf hingewiesen, dass Ermittlungen anhängig seien. Um zu einer Entschädigung zu kommen wird eine enge Zusammenarbeit gefordert. Im Falle der OeNB soll der Gewinn nach Zahlung einer Bearbeitungsgebühr von der Nationalbank zugestellt werden.

Das Bundeskriminalamt rät daher, grundsätzlich keine Überweisungen an Personen oder Firmen aufgrund von Gewinnversprechungen durchzuführen und gibt folgende Präventionstipps:

• Seien Sie vorsichtig und misstrauisch bei Gewinnbenachrichtigungen, insbesondere wenn Sie sich nicht erinnern, an einem Gewinnspiel teilgenommen zu haben.

• Informieren Sie sich bei der Polizeilichen Kriminalprävention ihres jeweiligen Bundeslandes oder auch im Internet, so zum Beispiel beim Verein für Konsumenteninformation (www.konsument.at).

• Geben Sie keine persönlichen Daten bekannt, auch wenn die Gewinnversprechen noch so verlockend klingen. Alle Daten sind für die Täter lohnend, um sie in weiterer Folge missbräuchlich zu verwenden.

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(BM.I Abdruck honorarfrei)

Artikel Nr: 9499 vom Mittwoch, 27. Februar 2013, 15:51 Uhr.
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