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Zweite Österreichische Geldwäschetagung in Innsbruck

Am 12. und 13. Oktober 2016 fand in Innsbruck zum zweiten Mal die österreichische Geldwäschetagung statt. Die Veranstaltung ist als behörden- und spartenübergreifende Informations- und Austauschplattform konzipiert und umfasst Vorträge, interaktive Workshops und Diskussionen zum Thema Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung.

Die Koordinierung und Planung der Veranstaltung erfolgte durch das Bundeskriminalamt (BK) in enger Kooperation mit der Wirtschaftskammer Österreich. Darüber hinaus waren Vertreter des Innen-, Finanz-, Wissenschafts- und Justizministeriums, der österreichischen Kammern der Rechtsanwälte, Notare und Wirtschaftstreuhänder sowie der Wirtschaftskammer anwesend.

Hintergrund
Im Lichte der kürzlich ergangenen Empfehlungen der Financial Action Task Force (FATF) , einem international führenden Gremium zur Bekämpfung der Geldwäsche mit Sitz bei der OECD in Paris, aber auch der Umsetzung der vierten EU-Geldwäscherichtlinie war die Veranstaltung eine Gelegenheit sämtliche involvierten Sektoren auf den gleichen Informationsstand zu bringen und gegenseitiges Verständnis zu fördern. Zudem wurde das Ergebnis der Länderberichte besprochen und die damit zusammenhängenden Maßnahmen für die einzelnen Berufssparten präsentiert. Vortragende aus den Bundesministerien für Inneres, für Justiz und Wirtschaft, der Finanzmarktaufsicht (FMA), der österreichischen Rechtsanwaltskammer (ÖRAK) sowie der Kammer für Wirtschaftstreuhänder präsentierten die in ihren Bereichen zu erwartenden Entwicklungen.

Neuerungen
Die Geldwäschemeldestelle des BK informierte die knapp 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung über die geplanten legistischen und organisatorischen Neuerungen in ihrem Zuständigkeitsbereich. Das Meldesystem soll in den kommenden Monaten komplett überarbeitet werden um eine raschere, effizientere und ressourcenschonendere Bearbeitung, sowie eine hochwertige Analyse von gemeldeten Transaktionen gewährleisten zu können. Dabei wird insbesondere dem Schutz der Daten des Meldungslegers, aber auch dem Schutz anderer Quellen besondere Beachtung eingeräumt. Darüber hinaus soll, im Einklang mit den FATF Empfehlungen eine umfassendere Trennung der Analyse vom Ermittlungsbereich erfolgen. Von dieser Maßnahme wird insbesondere eine Qualitätssteigerung der in den Ermittlungsbereich übermittelten Daten erwartet.

Die geplanten Rechts- und Organisationsänderungen sollen mit 1. Jänner 2017 umgesetzt werden. Der Abschluss der Umstrukturierungsarbeiten innerhalb der Geldwäschemeldestelle ist bis Ende 2018 geplant.


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(.BK Foto Mali Abdruck honorarfrei)

Artikel Nr: 14079 vom Montag, 17. Oktober 2016, 08:57 Uhr.
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