Bundeskriminalamt

Startseite | Notrufnummern | Kontakt | Impressum

Wir über uns

Prävention

Betrug im Internet

Fahndung

Presse

Berichte und Statistiken

Kontakt und Meldestellen

Links

Sicherheit

Sicherheitstipps und Verhaltensregeln bei "Home Invasions"

Aufgrund der Aktualität informiert das Bundeskriminalamt zum Thema "Home Invasions". Was ist darunter zu verstehen? Wie kann man sich davor schützen und was man im Ernstfall beachten muss.

Im Laufe des Jahres konnte die Polizei vermehrt Fälle von "Home Invasions" registrieren. Dank verstärkter polizeilicher Ermittlungen wurden aber auch bereits erste Erfolge verzeichnet.

Unter "Home invasions" bezeichnet man Raubüberfälle in einem Wohnhaus oder einer Wohnung. Die bewaffneten und zumeist maskierten Täter scheuen dabei den Kontakt zum Opfer nicht. Zu den Opfern zählen meist ältere, oft auch pflegebedürftige Personen. Die Täter kundschaften sehr häufig die Tatobjekte und die darin wohnenden Menschen gezielt aus. Anschließend dringen der oder die Täter in das Objekt ein. Die Verbrecher sind gewaltbereit, misshandeln die Opfer und nötigen sie, die Aufbewahrungsorte von Wertgegenständen preiszugeben.

Situation in Österreich

Im BK werden seit Jahresbeginn 2016 gemeinsam mit den jeweiligen Landeskriminalämtern massive Koordinierungs- und Ermittlungstätigkeiten geführt. Dadurch konnten bereits Täter ausgeforscht, festgenommen und die Klärung von ganzen Serien erreicht werden.

Die Kriminalprävention vermittelt aber auch Sicherheitstipps und Verhaltensegeln:

• Fordern Sie in der Bank die sogenannte Diskretzone oder die Ausbezahlung von Bargeldbeträgen in einem separaten Raum ein.
• Beheben Sie anstatt großer Geldbeträge lieber mehrmals kleinere Bargeldmengen.
• Nehmen Sie nach Möglichkeit für die Abwicklung von Bankgeschäften eine Begleitperson mit oder lassen Sie sich von einem Taxi oder Bekannten nach dem Bankgeschäft nach Hause bringen.
• Beobachten Sie am nach Hause Weg aufmerksam die Umgebung.
• Nutzen Sie die Möglichkeit des bargeldlosen Zahlungsverkehrs.
• Halten Sie auch zu Hause den Bargeldbetrag niedrig.
• Fotografieren Sie Ihre Schmuck- und Kunstgegenstände.
• Mieten Sie Bankschließfächer und bewahren Sie Sparbuch und Losungswort jedenfalls getrennt auf.
• Sichern Sie Terrassentüren durch einbruchshemmende Rollbalken oder Scherengitter. Schließen Sie generell Fenster, Terrassentüre und Balkontüre.
• Außensteckdosen sollten von innen abschaltbar sein, um Einbrechern nicht die Möglichkeit zu geben elektrische Geräte wie Bohrmaschinen anzustecken.
• Bauen Sie hochwertige Schlösser und Schließzylinder ein.
• Vermeiden Sie unübersichtliche Bepflanzung direkt am Haus, Räumen Sie weg, was Einbrechern nützen könnte

Beachten Sie die nachfolgenden Tipps, wenn Sie mit Tätern konfrontiert werden:
• Erwecken Sie den Eindruck, dass Sie nicht alleine sind. Rufen sie zum Beispiel "Helmut! Hörst du das?".
• Drehen Sie das Licht auf.
• Ermöglichen Sie dem Täter die Flucht.
• Vermeiden Sie jede Konfrontation, sonst könnte die Situation eskalieren.
• Merken Sie sich möglichst viele Details zur Person des Täters.
• Rufen Sie sofort die Polizei unter 133 an und geben Sie bekannt, wie viele Täter Sie gesehen haben und in welche Richtung sie geflüchtet sind. Halten Sie telefonische Verbindung mit der Polizei.
• Verlassen Sie das Haus oder die Wohnung und warten Sie auf der Straße auf die Polizei.

Kontaktdaten zur Kriminalprävention und Informationsmaterial erhalten Sie kostenlos auf jeder Polizeidienststelle, telefonisch unter 059 133, oder im Internet unter http://www.bmi.gv.at/praevention.


Foto

Symbolfoto


Bild anzeigen
Druckansicht

(BK Abdruck honorarfrei)

Artikel Nr: 13799 vom Montag, 04. Juli 2016, 15:54 Uhr.
Reaktionen bitte an die Redaktion

Zurück

BM.I Bundesministerium für Inneres - Bundeskriminalamt, 1090 Wien, Josef-Holaubek Platz 1, Tel.: +43-1-24836 Dw. 985025-985027 

BM.I Sicherheits-App