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Buchpräsentation im Bundeskriminalamt (.BK): Irgendwann kommt alles ans Licht

Walther Parson, der international renommierte Molekularbiologe wird häufig bei schwierigen Kriminalfällen zu Rate gezogen. Gestern Abend präsentierte er sein neues Buch "Irgendwann kommt alles ans Licht" im .BK.

Professor Walther Parson, eine Koryphäe der forensischen DNA-Forschung war zu Gast im Bundeskriminalamt und präsentierte sein neues Buch. Das FBI, andere Polizeieinheiten und Staatsanwaltschaften auf der ganzen Welt, bitten ihn regelmäßig um seine Expertise. Erstmals gewährt Parson, der am Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck forscht und lehrt, nun Einblick in sein Labor und seine Tätigkeit: Er erzählte bei der Präsentation seines neuen Buches, wie er das Rätsel um den Schädel Friedrich Schillers löste.

Rund 80 Gäste lauschten im Festsaal des Bundeskriminalamtes den wissenschaftlichen, aber stets launigen Ausführungen des international anerkannten Wissenschaftlers. Er gab einen kurzen Überblick über seine Tätigkeit und eine kleine Einführung in die Welt der DNA-Analyse. Dann schilderte Parson die Lüftung des Geheimnisses um Schillers falschen Schädel, der immerhin seit 1826, zwar immer wieder mit Zweifel, aber doch für den richtigen gehalten wurde. Doch der DNA-Experte lieferte den Beweis, dass es sich nicht um die Gebeine des berühmten Deutschen handeln konnte.

Der Direktor des Bundeskriminalamtes, General Franz Lang, betonte in seinen Begrüßungsworten die außerordentliche Wichtigkeit der DNA-Analyse für die Polizei und die Gerichtsverfahren: "Keine andere Entwicklung hat die Kriminaltechnik in den letzten Jahren so nachhaltig verändert und verbessert, wie die Einführung der forensischen DNA-Analyse. Sie hat sich zu einem besonders effektivem und unbestechlichen Werkzeug der Kriminalitätsbekämpfung entwickelt", so der General.

Seit ihrer Einführung vor 17 Jahren bis Ende Oktober diesen Jahres wurden in Österreich insgesamt mehr als 259.000 DNA-Datensätze eingegeben und gespeichert. Sie gliedern sich zum einen in Personendatensätze und zum anderen in Spurendatensätze.

Die Trefferfrequenz steigt jährlich: Im Bereich der österreichischen DNA-Spuren, die in den anderen Ländern auf eine übereinstimmende DNA Spur getroffen haben, erhöhte sich die Anzahl von 5.565 im Jahr 2012 auf 6.957 im Jahr 2013. Das ist eine Steigerung um 25 Prozent. In der nationalen DNA-Datenbank konnten im Jahr 2013 überdies weitere 2.641 Treffer erzielt werden.


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General Franz Lang; Dr. Walther Parson; Dr. Andrea Raninger; Dr. Reinhard Schmid / Fotocredit: .BK


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(BMI Abdruck honorarfrei)

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Dr. Walther Parson / Fotocredit: .BK


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(BMI Abdruck honorarfrei)

Artikel Nr: 11818 vom Dienstag, 02. Dezember 2014, 11:28 Uhr.
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