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.BK-Zielfahndung: Ausforschung eines Räubers in Rumänien und erfolgreiche Jahresbilanz 2013

Anlässlich der ersten Zielfahnder-Festnahme im Jahr 2014 zieht das Bundeskriminalamt (.BK) Bilanz über das Vorjahr.

Am 2. September 2013 wurde ein Juwelier in Wien-Hernals überfallen. Der unbekannte Täter setzte dabei einen Elektroschocker ein, machte hohe Beute und flüchtete. Durch das Landeskriminalamt Wien konnte als Beschuldigter Robert N. (42) ausgeforscht werden. Es war aber davon auszugehen, dass sich der Rumäne ins Ausland abgesetzt hatte. Aufgrund dessen wurde Anfang November 2013 der Fall von der Zielfahndung des .BK übernommen.

In Zusammenarbeit mit der rumänischen Verbindungsbeamtin des Innenministeriums in Rumänien, dem europäischem Zielfahndungsnetzwerk, dem deutschen Bundeskriminalamt und den rumänischen Behörden konnte der Beschuldigte am 12. Jänner 2014 in Resita/Rumänien von der rumänischen Polizei festgenommen werden. Die Verhaftung erfolgte ohne Zwischenfälle. Er wurde in das örtlich zuständige Gericht überstellt und wird in Folge über die Auslieferung nach Österreich entschieden.

Bilanz 2013

Die vier Spezialisten der Zielfahndung des .BK haben im Jahr 2013 dafür gesorgt, dass 16 international gesuchte Straftäter und eine Straftäterin festgenommen wurden. Davon erfolgten 13 Festnahmen im Ausland und vier im Inland. Diese Personen im Alter zwischen 26 und 63 Jahren wurden unter anderem wegen Mordes, schwerem Raub, schwerem Betrug und Einbruch gesucht.

Neben dem Ausforschen und Festnehmen von international gesuchten Straftätern sind die Zielfahnder beispielsweise auch mit der Rückführung von Häftlingen nach Österreich, internationalen Konferenzen, Vorträgen und Schulungen von Kollegen und inländischen Amtshilfeersuchen beschäftigt.


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Artikel Nr: 10873 vom Montag, 13. Jänner 2014, 15:38 Uhr.
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