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Grenzüberschreitende Kooperation mit sieben Ländern

An einer grenzüberschreitenden Polizeiübung in Serbien beteiligte sich das Bundeskriminalamt gemeinsam mit Polizeieinheiten aus sieben Ländern und übte den Ernstfall Schlepperei, Menschen- und Waffenhandel.

Vom 21. bis 23 April 2015 fand im Süden von Serbien in Vrnjacka Banja eine grenzüberschreitende Polizeiübung statt. Neben dem österreichischen Bundeskriminalamt beteiligten sich daran Vertreter der Polizei als auch der nationalen Staatsanwaltschaften von Moldawien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Slowenien, Kroatien, Mazedonien und Montenegro.

Ziel der Übung war es grenzüberschreitend das Ermitteln und Einschreiten in verschiedenen transnationalen Kriminalfällen zu üben. Die Schwerpunkte lagen auf Menschenhandel, Schlepperei und Waffenhandel. Neben dem Informationsaustausch zwischen den einzelnen Ländern und Behörden war es auch wichtig entsprechend zu evaluieren, ob die jeweiligen nationalen Gesetzgebungen ein einheitliches Einschreiten und Agieren erlauben. Darüber hinaus wurde überprüft inwieweit die einzelnen Polizeieinheiten technisch miteinander zusammenarbeiten können.

Den Abschluss der Übung bildete eine geplante Zugriffs- und Verhaftungsaktion, bei der Schusswaffen für Terrorzwecke übergeben bzw. Schlepper festgenommen wurden.

Die Übung war Teil der von der Austrian Development Agency (ADA), der Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und der Europäischen Union (EU) finanzierten ILECU-Projekte, die vom Bundeskriminalamt in den Ländern Südosteuropas durchgeführt werden. Hauptziel dieser Projekte besteht darin, dass in jedem Land alle internationalen Polizeiinformationen - sei es Interpol, Europol, Eurojust, Frontex usw. - an einer Stelle zusammenlaufen, dort entsprechend analysiert und zeitnah direkt zu den richtigen Stellen weitergeleitet werden können.

Das österreichische Bundeskriminalamt hat sich in den letzten Jahren einen Namen in Südosteuropa gemacht und nützt diese aufgebauten Netzwerke für ihre tägliche Arbeit im Bereich der Bekämpfung internationaler Kriminalität.
"Diese Übung soll unter anderem auch dazu beitragen, dass die Schlepperaktivitäten über Serbien nach Österreich künftig noch effizienter bekämpft werden können", so Generalmajor Gerhard Lang vom Bundeskriminalamt. Diese Zusammenarbeit wurde auch zwischen Innenministerin Mag. Johann Mikl-Leitner und dem serbischen Innenminister vor einigen Wochen bei einem Treffen vereinbart.


Quelle .BK Abzug honorarfrei

ILECU Serbien-Leiter Milan Dimitrijevic, das serbische SWAT-Team und Gerhard Lang vom Bundeskriminalamt


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(BMI Abdruck honorarfrei)

Quelle .BK Abzug honorarfrei

Zugriffs- und Verhaftungsaktion


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(BMI Abdruck honorarfrei)

Artikel Nr: 12262 vom Freitag, 24. April 2015, 14:55 Uhr.
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