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INFOSCREEN und Bundeskriminalamt (.BK) kooperieren bei der Suche nach abgängigen Menschen

INFOSCREEN stellt österreichweit seine 2.000 Bildschirme für die Auffindung von Abgängigen zur Verfügung – Innenministerin Mikl-Leitner lobt "neue Wege in der Fahndung"

"Ich freue mich, dass die Polizei nun neben den bereits bewährten Mitteln wie Lichtbildveröffentlichung in den Zeitungen, im Fernsehen, der Polizei-App und der Facebook-Seite des .BK auch über INFOSCREEN fahnden kann. Gerade die Öffentlichkeitsfahndung über Medien ist ein wichtiger Bestandteil bei der Suche nach abgängigen Menschen", sagt Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner zur Kooperation von INFOSCREEN und Bundeskriminalamt. Denn ab sofort können die Bildschirme der Firma INFOSCREEN in ganz Österreich für die Öffentlichkeitsfahndung genutzt werden. "Damit kann noch schneller, effizienter und zielgerechteter nach abgängigen Personen gefahndet werden", lobt Mikl-Leitner die "neuen Wege in der Fahndung".

Aufgrund einer Initiative des .BK stellt der Fahrgast TV-Sender seine rund 2.000 INFOSCREENs in und um die öffentlichen Verkehrsmittel in Wien, Graz, Linz, Innsbruck, Klagenfurt und Eisenstadt kostenlos zur Verfügung. "Gerne helfen wir der Polizei bei der Suche nach Abgängigen. So können wir mit unserer nationalen Wochenreichweite von knapp 20 Prozent einen möglicherweise wichtigen Beitrag zur Auffindung von vermissten Menschen leisten", erklärt INFOSCREEN-Geschäftsführer Franz Solta.

Voraussetzungen für die Veröffentlichung von abgängigen Personen sind die gesetzlichen Bestimmungen zur Öffentlichkeitsfahndung nach der Strafprozessordnung (StPO) und dem Sicherheitspolizeigesetz (SPG). Der Fahndungsaufruf umfasst ein Bild und den Namen der gesuchten Person, eine kurze Personenbeschreibung und die Kontaktadresse der Polizei.

Mit Stand vom 27. April 2015 waren in Österreich 871 Menschen als abgängig gemeldet. Davon waren 384 Minderjährige und davon wiederum 145 Unmündige. 35 Prozent aller Abgängigen in Österreich stammen aus der Bundeshauptstadt. Die meisten Abgängigen tauchen innerhalb weniger Tage wieder auf.

Zu INFOSCREEN:

Als größtes elektronisches Nachrichtenmedium im öffentlichen Raum hat INFOSCREEN 1,4 Millionen Zuseher pro Woche. Damit erreichen die rund 2.000 INFOSCREENs in und um die öffentlichen Verkehrsmittel in Wien, Graz, Linz, Innsbruck, Klagenfurt und Eisenstadt laut aktueller Media-Analyse (MA 2014) 19,4 Prozent der Gesamtbevölkerung.


Foto: Quelle .BK

v.l.n.r.: Infoscreen Managing Director Franz Solta, Innenministerin Mag. Johanna Mikl-Leitner, .BK-Direktor General Franz Lang


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(BMI Abdruck honorarfrei)

Artikel Nr: 12312 vom Montag, 04. Mai 2015, 09:25 Uhr.
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