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Interpols Most-Wanted der gestohlenen Kulturgüter

Zweimal im Jahr veröffentlicht Interpol die meistgesuchten gestohlenen oder geraubten Kulturgüter der Welt. Das Bundeskriminalamt (BK) unterstützt diese Initiative.

Skulpturen, Gemälde, Ikonen und vieles mehr zeigt das von Interpol halbjährlich publizierte "Most-Wanted" Fahndungsplakat der weltweit meistgesuchten Kulturgüter. Auch österreichische Fälle kommen immer wieder auf die Most-Wanted Plakate. Im Juni 2015 wurde beispielsweise der "Kaiserliche Adelsbrief" aus dem Jahr 1736 gelistet. Er wurde im Dezember 2014 in Wien gestohlen.

Erstmals veröffentlicht wurde das "Most-Wanted" Fahndungsplakat im Juni 1972. Seit dem wurde insgesamt nach 257 Objekten gefahndet. Rund 20 Prozent davon konnten wieder aufgefunden und sichergestellt werden.

Der illegale Handel mit Kulturerbe ist immer international. In den letzten zehn Jahren hat
Insbesondere der Handel mit illegalen Objekten aus dem Nahen Osten stark zugenommen. Ursache sind die dortigen Kriege und unstabilen Verhältnisse. So ist der Schwarzmarkt für gestohlene und geraubte Kunstwerke mittlerweile so lukrativ wie jener für Drogen, Waffen und gefälschte Waren.

Im Februar 2015 billigte der UN-Sicherheitsrat die Resolution 2199. Darin werden alle Länder aufgefordert, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um den Handel mit gestohlenen irakischen und syrischen Kulturgütern zu verhindern. Interpol arbeitet unter anderem durch die Veröffentlichung dieser Plakate tatkräftig daran mit.

In Österreich ist die Kulturgutfahndung im Bundeskriminalamt in einem eigenem Referat angesiedelt. Drei Expertinnen und ein Experte kümmern sich um dieses Spezialgebiet sowie um sämtliche nicht nummerierten Gegenstände.

Weiterführende Links:


Foto Abdruck honorarfrei

Interpol-Plakat vom Dezember 2015


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(BMI Abdruck honorarfrei)

Foto Abdruck honorarfrei

Interpol-Plakat vom Juni 2015


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(BMI Abdruck honorarfrei)

Artikel Nr: 13359 vom Donnerstag, 11. Februar 2016, 06:50 Uhr.
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