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Kriminalitätsbekämpfung

Ausforschung von weltweit 52 Beschuldigten wegen kinderpornografischem Material

Über ein Jahr ermittelte das Bundeskriminalamt (.BK) gegen unbekannte Täter wegen dem Besitz und der Weitergabe von kinderpornografischem Material. Dies führte zu einem Beschuldigten in der Steiermark und weiteren 51 Verdächtigen.

Aufgrund eines Hinweises der Schweizer KOBIK (Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität) gelang es dem Bundeskriminalamt zusammen mit der Landespolizeidirektion Steiermark einen Beschuldigten auszuforschen. Bei dem Mann wurde bei einer Hausdurchsuchung im Frühjahr 2014 eine große Menge an Datenträgern mit kinderpornografischem Material sichergestellt.

Aus den Erkenntnissen der Ermittlungen gegen den 37-Jährigen erfolgten nationale und internationale Erhebungen durch die .BK Zentralstelle zur Bekämpfung der Kinderpornografie. Dabei wurden in Österreich weitere sechs und in Deutschland 35 Abnehmer bzw. Tauschkomplizen ausgeforscht. Weitere Verdächtige befinden sich noch in Schweden, den Niederlanden, Belgien, Dänemark, Mexiko, Brasilien und dem Iran. Einige dieser Personen traten bereits in der Vergangenheit einschlägig in Erscheinung.

Bei dem 37-Jährigen wurden zehntausende inkriminierte Fotos und Filmdateien sichergestellt. Er wurde bei der Staatsanwaltschaft Graz zur Anzeige gebracht. Die Ermittlungen gegen die weiteren Verdächtigen sind im Gange.

Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner gratuliert zu diesem weltweiten Erfolg: "Ich bedanke mich herzlich bei den Ermittlerinnen und Ermittlern für Ihre Leistungen in diesem Fall. Gerade bei diesen abscheulichen Taten an kleinen Kindern und Jugendlichen ist es wichtig, dass sich die Täter auch im vermeintlich anonymen Internet niemals sicher fühlen können!"

Die Daten der internationalen Verdächtigen wurden an die zuständigen ausländischen Behörden weitergeleitet und dort entsprechende Ermittlungen eingeleitet.

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(BM.I Abdruck honorarfrei)

Artikel Nr: 11616 vom Mittwoch, 08. Oktober 2014, 14:06 Uhr.
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