Verfassungsschutz

Schutz kritischer Infrastruktur im BVT

Einhergehend mit der Einrichtung des Cyber Security Centers, erfolgt im BVT eine Weiterentwicklung des Programmes zum Schutz kritischer Infrastruktur in Österreich, zu der unter anderem die Strom, Wasser - und Gesundheitsversorgung, Transport- und Verkehrswege sowie Hilfs- und Einsatzkräfte zählen.

Dabei sollen Unternehmen, die wesentliche Leistungen für die Gesellschaft erbringen und bei deren Ausfall oder Störung schwerwiegende Auswirkungen für die Bevölkerung zu befürchten wären, durch regelmäßige Sensibilisierungs- und Beratungsgespräche unterstützt werden. Die Gespräche betreffen unter anderem den Objektschutz, das Risiko- und Krisenmanagement, die Informationssicherheit oder sonstige Gefahren für die Unternehmen. Darüber hinaus werden die Unternehmen durch die Erstellung von Lagebildern und durch ein Informations- und Frühwarnsystem bei der Umsetzung ihrer Maßnahmen zur Stärkung der Resilienz und Sicherheit unterstützt.

Die Fördermittel der Europäischen Union aus dem Fonds für die Innere Sicherheit (ISF) unterstützen diese Tätigkeiten. Die Mittel werden für eine Plattform zur Weitergabe von Informationen, für Veranstaltungen zur besseren Vernetzung und Sensibilisierung der Sicherheitsbeauftragten der Unternehmen, sowie für Seminare zur Verbesserung des Know-how innerhalb des BVT bereitgestellt.

Artikel zum Symposium "Schutz Kritischer Infrastruktur - Lagebild 2017" (304,1 KB) 

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